Hirn-Interface Looxid Link kommt für Oculus Rift S

Looxid will mit Hirnstrommessung die Möglichkeiten von VR erweitern. MIXED | News zu VR, AR und KI & Matthias Bastian

Looxid will mit Hirnstrommessung die Möglichkeiten von VR erweitern.

Looxid will mit Hirnstrommessung die Möglichkeiten von VR erweitern.

Looxids Hirnstrommessgerät ist mit neun Elektroden versehen, die auf der Stirn des VR-Brillenträgers ruhen. Dort messen sie Hirnsignale und übertragen diese an Looxids PC-Software. So sollen zum Beispiel Rückschlüsse auf die Aufmerksamkeit oder die Entspanntheit des VR-Brillenträgers möglich sein.

Das Hirn-Interface ist laut Looxid insbesondere für Mediziner oder Marktforscher interessant, die Hirnströmungen für die Therapie oder im Kontext bestimmter Erfahrungen messen wollen. Looxid stellt auch VR-Demospiele vor, bei denen der VR-Brillenträger einfache Interaktionen per Gehirnsignal auslösen kann.

Looxid Link für Vive und Oculus Rift S

Looxid brachte schon eine eigene Smartphone-VR-Brille sowie mit Looxid Link einen EEG-Aufsatz für HTC Vive (Pro) auf den Markt. Eben diese Link-Hardware wird jetzt für Oculus Rift S adaptiert. Das Messgerät wird dafür einfach zwischen Gesichtsschaum und Stirnbefestigung geklemmt, größere Umbauarbeiten sind nicht notwendig.

Preis und Erscheinungsdatum für die Rift-S-Version sind noch nicht bekannt, Neuigkeiten soll es in den kommenden Wochen geben. Die Vive-Version von Looxid Link kostet rund 300 US-Dollar. Entwicklern bietet der Hersteller eine Integration mit Unity.

Auf der Computerfachmesse CES 2018 wurde die Looxid-VR-Brille mit einem Preis für die beste Innovation ausgezeichnet. Looxids eigene Brille hat ergänzend zur Hirnstrommessung noch ein Eye-Tracking-System verbaut, das Bewegungen der Pupille verfolgt.

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