Instagram: Facebook rollt neue AR-Effekte aus

Nirgends kommen so viele Menschen mit Augmented Reality in Kontakt wie bei Instagram. Facebook verbessert die Technik weiter. MIXED | News zu VR, AR und KI & Matthias Bastian

Instagram: Facebook rollt neue AR-Effekte aus

Nirgends kommen so viele Menschen mit Augmented Reality in Kontakt wie bei Instagram. Facebook verbessert die Technik weiter.

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AR-Effekte für Instagram kann jedermann kostenlos mit der Facebooks Spark AR erstellen. Die Kreativ-Software setzt keine Programmierkenntnisse voraus.

Jetzt erweitert Facebook Spark AR mit Musik-Effekten in AR-Filtern: Sie reagieren visuell auf den Takt einer Hintergrundmusik. Die Musik kann direkt hochgeladen oder aus einer Song-Liste von Instagram ausgewählt werden.

Das Zusammenspiel aus Musik und Grafik dürfte für neue kreative Filter-Ideen sorgen, die man in Instagrams AR-Filtersektion schon zuhauf findet, seit Facebook im Sommer 2019 die AR-Filter-Sektion bei Instagram für jedermann öffnete. Laut Facebook nutzen im eigenen App-Ökosystem monatlich hunderte Millionen Menschen AR-Effekte.

AR nachträglich einbinden

Neben dem Musik-Effekt bietet Facbeook zwei weitere neue Funktionen: Instagram-Nutzer können AR-Effekt auf bereits aufgenommene Fotos und Videos anwenden. Die nachträglichen Filter müssen im Vorfeld von den Entwicklern entsprechend angelegt werden.

Mit dem “Gallery Picker” können Kreative AR-Effekte anbieten, die Nutzer anschließend mit ihren eigenen Aufnahmen individualisieren können. Beispielsweise spuckt eine per AR auf den Schreibtisch projizierte Polaroidkamera eine Instagram-Aufnahme aus.

Mit Instagram kann man jetzt den Besitz einer Polaroidkamera digital faken. Bild: Facebook

Mit Instagram kann man jetzt den Besitz einer Polaroidkamera digital faken. Bild: Facebook

Außerdem erweitert Facebook die Template-Sektion der Spark-AR-Software: Es gibt jetzt mehr Muster für 2D- und 3D-Sticker, mit denen auch Einsteiger schnell und einfach eigene AR-Effekte mit Bildern und Objekten erstellen können. Diese und weitere Neuerungen kündigt Facebook im Spark-AR-Blog an.

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