Ubisoft bringt “AAA-Spielemarke” in VR-Arcades

Ubisoft und die internationale VR-Spielhallenkette Zero Latency geben eine Partnerschaft bekannt. Zusammen wollen sie eine Topmarke exklusiv für VR-Arcades herausbringen. MIXED | News zu VR, AR und KI & Tomislav Bezmalinovic

Ubisoft und die internationale VR-Spielhallenkette Zero Latency geben eine Partnerschaft bekannt.

Ubisoft und die internationale VR-Spielhallenkette Zero Latency geben eine Partnerschaft bekannt. Zusammen wollen sie eine Topmarke exklusiv für VR-Arcades herausbringen.

Ubisoft konnte bereits reichlich Erfahrung mit VR-Arcades sammeln. Der französische Publisher entwickelte und lizenzierte die Escape-Room-Erfahrungen Escape the Lost Pyramid (Test), Beyond Medusa’s Gate und Prince of Persia: The Dagger of Time an weltweit hunderte VR-Arcades, darunter auch viele Spielhallen in Deutschland. Die beiden erstgenannten spielen im Universum von Assassin’s Creed.

Das nächste VR-Arcade-Projekt dürfte technisch aufwendiger umgesetzt sein als die bisherigen Erfahrungen, denn es wird exklusiv für die Highend-VR-Spielhallen von Zero Latency entwickelt, die unter anderem volle Bewegungsfreiheit in einem vergleichsweise großen Raum bieten.

Um welche Marke es sich handelt, verraten die Partner nicht. In Frage kämen beispielsweise Assassin’s Creed, Far Cry oder Tom Clancy-Titel. “Wir sind massive Fans der Marke und freuen uns, unsere Version zu präsentieren”, sagt Zero Latency-CEO Tim Ruse.

Der Titel befindet sich bereits in Entwicklung und soll 2021 erscheinen. Deutsche VR-Enthusiasten werden die Erfahrung vermutlich in München erleben können, denn dort steht eine Zero Latency-Arcade (Test).

Ubisofts VR-Team wächst – mit Facebooks Unterstützung?

Bekannt ist, dass Ubisoft seit dem letzten Herbst ein neues VR-Team in Düsseldorf aufbaut mit rund 50 Angestellten. In Düsseldorf entstanden auch die bisherigen VR-Arcade-Erfahrungen.

Einem Bericht vom letzten Sommer zufolge will Facebook potenziell mehr als eine Millarde US-Dollar in neue VR-Spiele investieren. Das Geld soll in den Erwerb von Studios und in die Entwicklung von VR-Ablegern bekannter Spielemarken fließen. Facebook habe bereits Exklusivverträge für VR-Versionen von Assassin’s Creed und Splinter Cell unterzeichnet, hieß es damals aus unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen.

Drei Studios hat Facebook mittlerweile erworben, nämlich Beat Games (“Beat Saber”), Sanzaru Games (“Asgard’s Wrath”) und jüngst Ready at Dawn  (“Lone Echo”). Nur die großen VR-Titel aus dem Hause Ubisoft wurden noch nicht angekündigt.

Das VR-Arcade-Projekt mit Zero Latency dürfte parallel laufen, da Facebook seine Finger nicht im Spiel hat und aus einem Arcade-exklusiven VR-Spiel auch keine direkten Vorteile zöge.

Quelle und Titelbild: Zero Latency

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