Oculus Quest: Neue Handtracking-Games in der Mache

Handtracking für die Oculus Quest ist ein heißes Thema. Zwei bekannte Indie-VR-Spiele setzen nun ebenfalls darauf.

Neben Oculus Link (Info-Guide) war es insbesondere die Ankündigung der Handtracking-Funktion, die auf der Oculus Connect 2019 für Furore sorgte. Besonders überraschend war aber die frühe Veröffentlichung der experimentellen Funktion im Dezember 2019.

Mittlerweile werden immer mehr Experimente von Entwicklern bekannt, darunter sehr vielversprechende und teilweise bereits nutzbare Ideen.

Tea for God: Etwas chaotischer Potenzial-Träger

Wir berichteten bereits im letzten Jahr über Tea For God (Download über SideQuestVR), ein via Sideloading (Anleitung) auf der Oculus Quest spielbares Software-Wunder. Es sorgt dafür, dass wir auf rund zwei Quadratmetern eine unendliche Welt erleben.

Möglich wird das über prozedurale, kleine Räume, die der Spieler um Ecken herum und mittels Fahrstühlen sowie durch reale Bewegung erkundet. Jetzt hat Entwickler Void Zone einen ersten Build veröffentlicht, der Handtracking hinzufügt.

Damit kann der Spieler die komplette Interaktion inklusive Menüs oder Feuergefechte über Gesten und mit den eigenen Händen ausüben. Gegnern lässt sich auch mit der Faust beikommen.

Allerdings sind gerade Waffennutzung und Menüs teilweise noch ziemlich ungenau und die nötigen Gesten werden oft nicht fehlerfrei erkannt. Für eine erste Version innerhalb des weiterhin in Entwicklung befindlichen Spiels ist das aber bereits ein beachtliches Experiment.

Waltz of the Wizards zeigt beeindruckende Handtracking-Experimente

Eine der coolsten Spielwiesen für VR-Experimente ist sicherlich Waltz of the Wizards (Steam) (Oculus Store für Quest). Als Zauberer stehen wir in unserem Labor und führen allerlei magische Versuche durch.

Jetzt veröffentlichte Entwickler Aldin Dynamics einen Teaser für implementiertes Handtracking. Darin sehen wir ziemlich feines Fingertracking und wie Gegenstände sehr gezielt und m

it unterschiedlichen Gesten bewegt werden.

Die Demo zeigt beispielsweise, wie mit einer virtuellen Feder geschrieben wird, die wie in der Realität zwischen den Fingern gehalten wird. Auch Wasser in einer Schüssel kann mit den Händen manipuliert werden.

Einen Release-Termin für das Update gibt es noch nicht. Die Entwickler gaben auf reddit an, dass ein Release von Tracking-Verbesserungen durch Oculus abhängt, sowie von weiteren Third-Party-Veröffentlichungen.

Das sei aber ebenfalls alles in Arbeit, wir rechnen deshalb auch mit einem baldigen Quest-Update für das Handtracking. Alle Infos zum Handtracking mit

der Oculus Quest findet ihr in unserem Übersichtsartikel.

496 Bewertungen
[…] News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Benjamin Danneberg

Teslasuit im Hands-on: Was kann der Haptik-Anzug?

Der Teslasuit liefert haptisches Feedback an Armen und Beinen, biometrische Erfassungssensoren zur Überwachung der gesundheitlichen Werte und Ganzkörpererfassung durch Motion Capturing. Die Liste der Features ist lang. Doch überzeugt der Haptik-Anzug auch in der Praxis?

Menschen erfassen die Welt nicht nur mit Auge und Ohr. Sie wollen Dinge greifen und spüren, um sie besser zu verstehen. VR-Training nutzt diese Eigenschaft und kann durch immersive Erlebnisse zu guten Lern- und Trainingsergebnissen führen. Besonders effektiv soll VR-Training in Kombination mit haptischen Eingabegeräten sein.

VR-Haptik-Prototypen wie ThermoReal lassen euch Feuer und Eis fühlen und wollen für mehr Realismus in VR-Erlebnissen sorgen. Der Haptik-Controller Aero-Plane bringt Gewicht ins Spiel und am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz arbeitet man an einem VR-Fächercontroller, der Haptik simuliert.

Für ein wirklich umfassendes Erlebnis wollen haptische VR-Anzüge sorgen. Sie geben Feedback aus der Virtual Reality auf den ganzen Körper aus. Ein vielversprechendes Exemplar ist der Teslasuit, der seit einigen Jahren weiterentwickelt wird und auf der CES 2020 ausprobiert werden konnte.

VR-Haptik-Anzug: Das ist der Teslasuit

Der Teslasuit ist ein haptischer Ganzkörperanzug, der hauptsächlich für VR-Training konzipiert wurde. Sein Vibrations-Feedback überträgt er durch insgesamt 80 haptische Stimulationspunkte auf den ganzen Körper. Die elektronische Stimulation simuliert Berührung und Krafteinwirkung und verleiht damit so

gar Objekten Gewicht.

Ein auf der CES 2018 vorgestellter Prototyp des Teslasuits simulierte sogar Temperaturschwankungen im Bereich zwischen 20 und 40 Grad Celsius.

Der gleichnamige Hersteller zielt vor allem auf den Einsatz in Unternehmen und der öffentlichen Sicherheit ab. Mitarbeiter trainieren dort komplexe Arbeitsabläufe oder fordernde Situationen in einer VR-Umgebung. Das soll helfen, kostspielige oder gesundheitsgefährdende Fehler in der Realität zu vermeiden.

Biometrische Erfassungssensoren messen Puls und Herzfrequenz, um den Stress-Level des Trägers zu beobachten. Das macht den Anzug auch

für Sport- und Reha-Training interessant.

2019 gewann der Haptik-Anzug den Innovations Award der CES, den Red Dot Award für bestes Produktdesign und den Future Unicorn Award der DIGITALEUROPE. Wie sich der preisgekrönte Teslasuit in der Praxis schlägt, durfte Scott Hayden von RoadToVR auf der diesjährigen CES ausprobieren.

So fühlt sich der Teslasuit in der Praxis an

Der Anzug besteht aus zwei Teilen. Jacke und Hose benötigen direkten Hautkontakt für optimale Leitfähigkeit – einfaches Überziehen ist somit keine Option. An- und Ausziehen beschreibt Hayden deshalb als umständlich. Schweiß lässt den Anzug eher unangenehm an der Haut kleben.

Der Test-Anzug verzichtet auf thermales Feedback und setzt rein auf transkutane elektrische Nervenstimulation (TNS, Stimulation durch die Haut) und neuromuskuläre Elektrostimulation (NMES, Nerven und Muskeln betreffend). Hierbei reizen elektrische Impulse die Nerven unter der Haut und lassen die Muskeln reagieren, beispielsweise durch kurze Kontraktionen.

Mit einer HTC Vive Pro schickte Teslasuit den Kollegen in eine VR-Demo namens “Oil Rig”. Die wurde von den Briten in Kooperation mit dem Schlumberger Software Technology Innovation Center entwickelt. Oil Rig simuliert ein Notfallszenario auf einer Bohri

nsel, das mit einer Explosion auf der Plattform endet.

Der haptische VR-Anzug Teslasuit ist auch für Damen und in verschiedenen Größen erhältlich. BILD: Teslasuit

In einem fünfminütigen Kalibrierungsprozess wird Hayden an die verschiedenen Stärkegrade der elektrischen Impulse herangeführt. Das System sendet langsam unterschiedliche Pegel durch die leitfähigen Stellen des Anzugs. Darunter Vorder- und Rückseite beider Beine, […]

News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Josef Erl

Ampere: Nvidia Next-Gen-Grafikkarte soll bis zu 75 Prozent schneller sein

In einem Supercomputer der Universität Indiana werden ab Sommer Next-Gen-Grafikkarten von Nvidia stecken. Sind es die ersten Ampere-Karten? News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Matthias Bastian

Nintendo & VR: 17-Bit-Chef wünscht sich mehr Engagement

Jake Kazdal, Chef des Indie-Entwicklers 17-Bit, sieht Nintendo in der idealen Position, um die VR-Branche voranzubringen.

Nintendo ist nun wirklich nicht für große Anstrengungen in Richtung Virtual Reality bekannt. Allerdings haben sie auf diesem Gebiet schon einen großen (ehemaligen) Player geschlagen: Nintendos Papp-Bastelsatz Labo VR (Test, Abo) ist besser als der Cardboard-Kram von Google.

Die Brille aus Karton ist aber eher eine kurze Spielerei für gesellige Switch-Runden mit der Familie oder Freunden. Im Paket enthalten sind einige Minispiele und es gibt VR-Modi für Zelda: Breath of the Wild und Super Mario Odyssey (Tests). Von echtem VR ist das aber weit entfernt.

Grundsätzlich ist Nintendo ein innovatives Unternehmen, wie die Switch beweist. Da dürfte Virtual Reality doch ebenfalls, auch über das Labo VR-Experiment hinaus, ein Thema sein?

Positive Signale für Nintendo VR

Gegenüber dem Magazin NintendoLife gab Jake Kazdal an, er wünsche sich für VR, dass Nintendo vollwertige Spiele mit der Technologie entwickelt. Der Chef des Indie-Studios 17-Bit, bekannt für Titel wie Skulls of the Shogun und Galak-Z, ist sich sicher, dass bekannte Marken wie Mario VR deutlich mehr Zugkraft verleihen würden.

Immerhin gibt es bereits Arcade-Varianten zu diesem Thema. Schon vor zwei Jahren wurde beispielsweise Mario Kart VR (Abo) für VR-Arcades aufgelegt, allerdings unter der Regie von Bandai Namco. Auch Fans versuchen immer wieder, Nintendo-Klassiker und aktuelle Titel für VR nutzbar zu machen oder viel Zeit darin zu verbringen, etwa einen 24-Stunden-Marathon in Zelda: Ocarina of Time.

Trotz der früher eher negativen Äußerungen der Nintendo-Verantwortlichen, in deren Zuge wir uns selbst bezüglich Switch VR irrten, zeigte sich beispielsweise Entwickler-Legende Miyamoto angetan von der Umsetzung von Labo VR. Bedeutet das weitere Investitionen in VR seitens Nintendo?

17-Bit-Entwickler sieht VR missverstanden

17-Bit arbeitet derzeit selbst an einem VR-Titel. Für welche Plattformen, ist noch unklar, Labo VR wird aber nicht unterstützt.

Jake Kazdal wünscht sich hier eine richtige VR-Brille von Nintendo: “Ich würde mich mehr als alles andere freuen, wenn Nintendo diesen Bereich richtig erschließen und ihn sich zu eigen machen würde. Ihre bisherigen Experimente sind fantastisch, und ich vermisse die zusätzliche Dimension, die mit 3D möglich ist.”

Der VR-Hit Moss ist ein Beispiel für perfektes Diorama-VR. Wäre eine richtige VR-Umsetzung von Zelda oder Mario in diesem Stil nicht großartig? BILD: Polyarc

Denkbar wäre natürlich eine richtige Switch VR-Brille, ähnlich der PlayStation VR. Gerade Diorama-VR hat großes Potenzial und ist bislang kaum erschlossen worden, VR-Hits wie Moss (Test) oder Astro Bot (Test) mal ausgenommen. Fun Fact: Gerade die PSVR war der Grund, warum Nintendo nicht schon früher eine eigene VR-Lösung auf den Markt brachte (Abo).

Jake Kazdal: “Ich glaube, es gibt eine Menge Missverständnisse über VR. Die Leute glauben nämlich irgendwie, dass man einen eigenen Raum in seinem Haus braucht. Das dachte ich anfangs auch, aber es stellte sich heraus, dass ich die meiste Zeit in VR im Sitzen auf einem Hocker oder auf meiner Couch verbringe. Ich werde voll und ganz in die Spielwelt hineingezogen, bin dabei aber sicher, in der realen Welt keine Sachen von Regalen zu schmeißen oder etwas kaputt zu schlagen.

Mit perfekter Kamerakontrolle (Menschen sind sehr gut darin, Hals und […]

News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Jonathan Harsch

Avatar-Wettbewerb: Virtuelles Reisen mit echten Robotern

Virtual Reality bietet nahezu unendliche Möglichkeiten in einer simulierten Umgebung. Nächster Schritt: Roboter-Avatare über die VR-Brille steuern. Wie geht das?

Filme über künstliche Intelligenz zeigen oft ein Zusammenleben von Android und Mensch. De… News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Josef Erl

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Was ist KI? Und Machine Learning? Wie war das noch mit den GANs? Hier findet ihr knackige Definitionen zu Fachbegriffen. MIXED | News zu VR, AR und KI & Maximilian Schreiner

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Vodafone läutet in Deutschland das 5G-Zeitalter ein. Vorerst allerdings nur mit zwei Smartphone-Modellen und an ganz bestimmten Orten. MIXED | News zu VR, AR und KI & Tomislav Bezmalinovic

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Diablo 2: So schön sieht das KI-Remake aus

Mit Künstlicher Intelligenz rendern Retrofans Spieleklassiker schön. Jetzt ist das Meisterwerk „Diablo 2“ an der Reihe. MIXED | News zu VR, AR und KI & Matthias Bastian

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Towards the Smart Warehouse: Logistics 4.0 with Augmented Reality

Logistics is certainly one the most crucial processes for production and services companies. Even though it is still perceived as a traditional set of activities, Logistics is rapidly evolving and… AR Blog & Mirko Ferrari