Cyberpunk 2077 VR: CD Projekt experimentierte mit VR-Version

Im Interview verrät Producer John Mamais, dass Cyberpunk 2077 in VR ein Thema war.

Als auf der E3 2019 eine Demo von Cyberpunk 2077 gezeigt wurde, war mein erster Gedanke: Das wäre doch ein Knaller für Virtual Reality. First Person-Perspektive und das Setting eignen sich eigentlich perfekt für das neue Medium, wie Half Life: Alyx ein paar Monate später beweisen sollte.

Es gibt nicht viele Publisher und Entwickler, denen ich eine komplette Umsetzung eines „normalen“ PC-Spiels in einer adäquaten Qualität für VR zutrauen würde. Und auch wenn CD Projekt Red meine Gebete nach einer VR-Umsetzung für Witcher 3 nicht erhört und auch ansonsten keine vorzeigbare Erfahrung mit VR hat, könnte ich mir für ihren heiß erwarteten neuen Blockbuster Cyberpunk 2077 eine VR-Umsetzung sehr gut vorstellen.

Cyberpunk 2077 in VR: “Wir haben es versucht”

Allerdings scheint beim polnischen Publisher und Entwickler derzeit eine eher ablehnende Haltung gegenüber Virtual Reality zu bestehen. Dort sieht man Half Life: Alyx (Info-Guide) nicht als Konkurrenz sondern als Valves Mittel, eigene Hardware zu verkaufen.

„Die [VR-]Nische ist sehr, sehr, sehr – und ich könnte hier noch einige ‘sehr’ hinzufügen – klein“, gab Michael Nowakowski von CD Projekt in einer Telefonkonferenz

im November 2019.

Ein aktuelles Interview von ONMSFT mit John Mamais, Producer bei CD Projekt, bestätigt diese Auffassung: „Einige Dinge würden in VR funktionieren, aber ich denke, es ist noch nicht wirklich machbar. Man verdient mit VR auch noch nicht wirklich viel Geld. Es ist sehr experimentell und eine Nische.“

Das Interessante daran ist, dass sie offenbar damit experimentiert haben und die VR-Version wohl eine Option war. John Mamais: „Wir haben es versucht. Wir haben über VR nachgedacht, aber, ja, wir machen nichts mit VR.“ Vermutlich liegen die Gründe in wirtschaftlichen Faktoren. darauf deuten die häufigen Hinweise auf die Wirtschaftlichkeit der VR-Nische durch CD Projekt-Vertreter hin.

Ist VR eine Frage der Wirtschaftlichkeit?

Eine gute VR-Umsetzung kostet viel Geld. Natürlich kann man auch eine verhältnismäßig einfache Umsetzung hinbekommen, wie Skyrim VR (Test) und Fallout 4 VR zeigen. Denkbar wäre es aber, dass CD Project keine Kompromisse bei der Qualität eingehen wollte und beispielsweise 2D-Menüs keine Option waren.

Half Life: Alyx zeigt im Gameplay-Trailer qualitativ hochwertige VR-Umgebungen, etwa die bee

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indruckende City 17. BILD: Valve

Das würde auch zur Aussage des Vorstandsvorsitzenden Adam Kicinski passen, der in bereits angesprochener Telefonkonferenz im letzten Jahr zu einer Portierung älterer Titel wie The Witcher für VR folgendes sagte: „Wenn du ein Spiel für Virtual Reality herausbringen willst, dann musst du es auch für Virtual Reality designen oder Virtual Reality zumindest ansatzweise berücksichtigen.“

VR-Enthusiasten wissen diese Herangehensweise zu schätzen. Denn so cool Skyrim VR und Fallout 4 VR auch sind, man merkt doch deutlich, dass diese Spiele eben nicht ursprünglich für VR gemacht wurden. Andererseits zeigen die Bethesda-Spiele oder auch Hellblade: Senua’s Sacrifice, dass die Portierung von einem 2D-Spiel in ein VR-Spiel keinesfalls schlecht sein muss.

Leider gab auch Mamais keine näheren Informationen über die Beweggründe für die letztendliche Entscheidung, keine VR-Version von Cyberpunk 2077 zu bringen. Wir haben bei CD Project angefragt, ob sie gegebenenfalls bereit wären, etwas genauer auf ihr Verhältnis zu […]

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Ayahuasca im Test: Der ultimative Virtual-Reality-Trip?

Ayahuasca soll erfahrbar machen, wie sich ein Drogen-Trip anfühlt. In meiner App-Kritik beschreibe ich, wie das Erlebnis auf mich wirkte. News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Tomislav Bezmalinovic

Oculus Quest: Neue Handtracking-Games in der Mache

Handtracking für die Oculus Quest ist ein heißes Thema. Zwei bekannte Indie-VR-Spiele setzen nun ebenfalls darauf.

Neben Oculus Link (Info-Guide) war es insbesondere die Ankündigung der Handtracking-Funktion, die auf der Oculus Connect 2019 für Furore sorgte. Besonders überraschend war aber die frühe Veröffentlichung der experimentellen Funktion im Dezember 2019.

Mittlerweile werden immer mehr Experimente von Entwicklern bekannt, darunter sehr vielversprechende und teilweise bereits nutzbare Ideen.

Tea for God: Etwas chaotischer Potenzial-Träger

Wir berichteten bereits im letzten Jahr über Tea For God (Download über SideQuestVR), ein via Sideloading (Anleitung) auf der Oculus Quest spielbares Software-Wunder. Es sorgt dafür, dass wir auf rund zwei Quadratmetern eine unendliche Welt erleben.

Möglich wird das über prozedurale, kleine Räume, die der Spieler um Ecken herum und mittels Fahrstühlen sowie durch reale Bewegung erkundet. Jetzt hat Entwickler Void Zone einen ersten Build veröffentlicht, der Handtracking hinzufügt.

Damit kann der Spieler die komplette Interaktion inklusive Menüs oder Feuergefechte über Gesten und mit den eigenen Händen ausüben. Gegnern lässt sich auch mit der Faust beikommen.

Allerdings sind gerade Waffennutzung und Menüs teilweise noch ziemlich ungenau und die nötigen Gesten werden oft nicht fehlerfrei erkannt. Für eine erste Version innerhalb des weiterhin in Entwicklung befindlichen Spiels ist das aber bereits ein beachtliches Experiment.

Waltz of the Wizards zeigt beeindruckende Handtracking-Experimente

Eine der coolsten Spielwiesen für VR-Experimente ist sicherlich Waltz of the Wizards (Steam) (Oculus Store für Quest). Als Zauberer stehen wir in unserem Labor und führen allerlei magische Versuche durch.

Jetzt veröffentlichte Entwickler Aldin Dynamics einen Teaser für implementiertes Handtracking. Darin sehen wir ziemlich feines Fingertracking und wie Gegenstände sehr gezielt und m

it unterschiedlichen Gesten bewegt werden.

Die Demo zeigt beispielsweise, wie mit einer virtuellen Feder geschrieben wird, die wie in der Realität zwischen den Fingern gehalten wird. Auch Wasser in einer Schüssel kann mit den Händen manipuliert werden.

Einen Release-Termin für das Update gibt es noch nicht. Die Entwickler gaben auf reddit an, dass ein Release von Tracking-Verbesserungen durch Oculus abhängt, sowie von weiteren Third-Party-Veröffentlichungen.

Das sei aber ebenfalls alles in Arbeit, wir rechnen deshalb auch mit einem baldigen Quest-Update für das Handtracking. Alle Infos zum Handtracking mit

der Oculus Quest findet ihr in unserem Übersichtsartikel.

496 Bewertungen
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Virtual Reality: Alles, was ihr über VR wissen müsst

Unser Guide für Einsteiger & Fortgeschrittene macht euch fit für Virtual Reality und das Metaverse: Was ist VR? Wie steigt ihr perfekt ein?
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MIXED & Josef Erl

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VR-Spiele, VR-Filme & Apps 2023: Alle Releases in der Übersicht

Unsere Release-Liste für alle VR-Spiele, VR-Filme & Apps 2023 und 2024 zeigt, wann für welche VR-Brille welche Spiele, Filme und Apps kommen.
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Teslasuit im Hands-on: Was kann der Haptik-Anzug?

Der Teslasuit liefert haptisches Feedback an Armen und Beinen, biometrische Erfassungssensoren zur Überwachung der gesundheitlichen Werte und Ganzkörpererfassung durch Motion Capturing. Die Liste der Features ist lang. Doch überzeugt der Haptik-Anzug auch in der Praxis?

Menschen erfassen die Welt nicht nur mit Auge und Ohr. Sie wollen Dinge greifen und spüren, um sie besser zu verstehen. VR-Training nutzt diese Eigenschaft und kann durch immersive Erlebnisse zu guten Lern- und Trainingsergebnissen führen. Besonders effektiv soll VR-Training in Kombination mit haptischen Eingabegeräten sein.

VR-Haptik-Prototypen wie ThermoReal lassen euch Feuer und Eis fühlen und wollen für mehr Realismus in VR-Erlebnissen sorgen. Der Haptik-Controller Aero-Plane bringt Gewicht ins Spiel und am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz arbeitet man an einem VR-Fächercontroller, der Haptik simuliert.

Für ein wirklich umfassendes Erlebnis wollen haptische VR-Anzüge sorgen. Sie geben Feedback aus der Virtual Reality auf den ganzen Körper aus. Ein vielversprechendes Exemplar ist der Teslasuit, der seit einigen Jahren weiterentwickelt wird und auf der CES 2020 ausprobiert werden konnte.

VR-Haptik-Anzug: Das ist der Teslasuit

Der Teslasuit ist ein haptischer Ganzkörperanzug, der hauptsächlich für VR-Training konzipiert wurde. Sein Vibrations-Feedback überträgt er durch insgesamt 80 haptische Stimulationspunkte auf den ganzen Körper. Die elektronische Stimulation simuliert Berührung und Krafteinwirkung und verleiht damit so

gar Objekten Gewicht.

Ein auf der CES 2018 vorgestellter Prototyp des Teslasuits simulierte sogar Temperaturschwankungen im Bereich zwischen 20 und 40 Grad Celsius.

Der gleichnamige Hersteller zielt vor allem auf den Einsatz in Unternehmen und der öffentlichen Sicherheit ab. Mitarbeiter trainieren dort komplexe Arbeitsabläufe oder fordernde Situationen in einer VR-Umgebung. Das soll helfen, kostspielige oder gesundheitsgefährdende Fehler in der Realität zu vermeiden.

Biometrische Erfassungssensoren messen Puls und Herzfrequenz, um den Stress-Level des Trägers zu beobachten. Das macht den Anzug auch

für Sport- und Reha-Training interessant.

2019 gewann der Haptik-Anzug den Innovations Award der CES, den Red Dot Award für bestes Produktdesign und den Future Unicorn Award der DIGITALEUROPE. Wie sich der preisgekrönte Teslasuit in der Praxis schlägt, durfte Scott Hayden von RoadToVR auf der diesjährigen CES ausprobieren.

So fühlt sich der Teslasuit in der Praxis an

Der Anzug besteht aus zwei Teilen. Jacke und Hose benötigen direkten Hautkontakt für optimale Leitfähigkeit – einfaches Überziehen ist somit keine Option. An- und Ausziehen beschreibt Hayden deshalb als umständlich. Schweiß lässt den Anzug eher unangenehm an der Haut kleben.

Der Test-Anzug verzichtet auf thermales Feedback und setzt rein auf transkutane elektrische Nervenstimulation (TNS, Stimulation durch die Haut) und neuromuskuläre Elektrostimulation (NMES, Nerven und Muskeln betreffend). Hierbei reizen elektrische Impulse die Nerven unter der Haut und lassen die Muskeln reagieren, beispielsweise durch kurze Kontraktionen.

Mit einer HTC Vive Pro schickte Teslasuit den Kollegen in eine VR-Demo namens “Oil Rig”. Die wurde von den Briten in Kooperation mit dem Schlumberger Software Technology Innovation Center entwickelt. Oil Rig simuliert ein Notfallszenario auf einer Bohri

nsel, das mit einer Explosion auf der Plattform endet.

Der haptische VR-Anzug Teslasuit ist auch für Damen und in verschiedenen Größen erhältlich. BILD: Teslasuit

In einem fünfminütigen Kalibrierungsprozess wird Hayden an die verschiedenen Stärkegrade der elektrischen Impulse herangeführt. Das System sendet langsam unterschiedliche Pegel durch die leitfähigen Stellen des Anzugs. Darunter Vorder- und Rückseite beider Beine, […]

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Ampere: Nvidia Next-Gen-Grafikkarte soll bis zu 75 Prozent schneller sein

In einem Supercomputer der Universität Indiana werden ab Sommer Next-Gen-Grafikkarten von Nvidia stecken. Sind es die ersten Ampere-Karten? News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Matthias Bastian

Schaut euch mehr als 100.000 Kulturerbe in VR und AR an

Wenn ihr euch für Geschichte begeistert, hat Sketchfab was für euch. News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Matthias Bastian

Hinweis auf PSVR 2-Release in 2020 wohl Missverständnis

Ein frisch veröffentlichter Finanzbericht gibt einen Release-Zeitraum für die PSVR 2 an. Ist da was dran? News zu VR, AR und KI | MIXED.de & Benjamin Danneberg

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Oculus Quest Zubehör: So wird die Quest noch besser

Mit dem richtigen Zubehör wird eure Quest komfortabler und leistungsfähiger. Welche Accessoires lohnen sich? MIXED | News zu VR, AR und KI & Benjamin Danneberg